Sonntag, 27. Mai 2012

Tua/Raus

Alles was jetzt passiert, nehm ich in Zeitlupe wahr
Von denen, mit den ich gekommen bin, ist keiner mehr da
Jemand schüttelt meine Hand, doch n bisschen zu lang
Mein Telefon klingelt - Unbekannt - und es ist niemand dran
Meine Tür hab ich abgeschlossen, als wär es das letzte mal
Und nur damit ich's ne halbe Sekunde später vergessen hab
Sie heißt irgendwie und fragt mich: "Was geht sonst so?"
Ich sag: "nicht so viel, ich geh nur grade verloren"

Scheiß drauf ob ich Morgen aufwach
für mich zählt nur jetzt und hier
Schön das ihr gut auf euch aufpasst
doch bleibt weg von mir

Ich muss hier raus raus raus raus raus raus raus raus raus raus raus raus raus
Man ich muss raus raus raus raus raus raus raus raus raus raus raus raus raus

Meine Tür hab ich abgeschlossen, als wär es das letzte mal
Und nur damit ich's ne halbe Sekunde später vergessen hab
Er is bisschen nervig und fragt mich: "Was geht sonst so?"
Ich sag: "Dicker nicht so viel, ich geh nur gerade k.o."

Scheiß drauf ob ich Morgen aufwach
für mich zählt nur jetzt und hier
Schön das ihr gut auf euch aufpasst
doch bleibt weg von mir

Ich muss hier raus raus raus raus raus raus raus raus raus raus raus raus raus
Man ich muss raus raus raus raus raus raus raus raus raus raus raus raus raus
 
 

Donnerstag, 17. Mai 2012

Weltschmerz

Ich wollte immer schon etwas tun, um die Welt zu verändern. Sie ein bisschen besser zu machen. Meinen großen Traum verwirklichen. Überhaupt einen Traum. Doch dann lese ich Zeitung, schaue die Nachrichten oder sehe mit eigenen Augen, wie schrecklich diese Welt ist. Und dass ich sie auch nicht verändern kann. Das Einzige, was dann hilft, ist sich in eine andere Welt zu flüchten. Die besteht für mich üblicherweise aus Filmen, Büchern und Musik. Ich versuche, mich abzuhärten für das Leben, indem ich schreckliche Bücher lese und mir jeden Tag den schlimmsten Teil der Zeitung anschaue. Aber es nützt nichts. Manchmal sitze ich da und weine, weil ich daran denke, dass in Afrika Kinder vor Hunger sterben und ich nichts dagegen tun kann. Dass Menschen vergewaltigt und geschlagen werden. Es ist so ein furchtbares Gefühl, nicht helfen zu können. Denn selbst wenn ich könnte, würde ich es nicht ertragen. Es würde mich nur noch unglücklicher machen. Immerhin erscheint mir nicht immer alles so ausweglos. Doch immer öfter denke ich, dass ich viel zu dünnhäutig bin in einer Welt voller Gewalt, Schmerz und Leid.

Dienstag, 15. Mai 2012

Die besten Songs aller Zeiten

Ich habe ein Buch, das den Titel '1001 Songs, die sie gehört haben sollten, bevor sie sterben' trägt. Zu jedem Song ist eine viertel-bis halbe Seite Text. Die Lieder sind großartig. Es sind natürlich Beatles, Elvis, Rolling Stones, Nirvana, Pixies etc. vertreten, aber auch Blondie, ABBA, Nicky Minaj.. Ich weiß nicht, ob ich es jemals schaffen werde, all diese Songs anzuhören. Aber ich habe beschlossen, selbst eine Liste anzufertigen. Sie wird niemals vollständig sein, aber ein wenig gute Musik ist immer noch besser als gar nichts.

Pixies/Where is my mind
Nirvana/Something in the way
Franz Ferdinand/Fade together
Drake feat. Lil Wayne/HYFR
Adele/First Love
The Killers/Somebody Told Me
Sugarplum Fairy/The Escapologist
JUNES/If you were here
Erik Penny/Bend
Boy Android/How Come We Don't Dance
Leonard Cohen/Sisters of Mercy
Red Hot Chili Peppers/Make You Feel Better
Stareway to Heaven/Stareway to Heaven
Arctic Monkeys/Despaire In The Departure Lounge
The Coasters/Yakety Yak
Beastie Boys/Sabotage
The Kooks/She moves in her own way
30 Seconds To Mars/Modern Myth
Rise Against/Hero of War
Cold War Kids/Golden Gate Jumpers
TheWhite Stripes/I think I Smell a Rat
Ella Fitzgerald/Summertime
The Smashing Pumpkins/1979
Coldplay/Charlie Brown
Soko/I'll kill her
Lily Allen/Go Back To The Start
Ting Tings/That's Not My Name
White Town/Your Woman
Florence+The Machine/Cosmic Love
Bobby Vee/Take Good Care Of My Baby
Jamie T/Chaka Demus
Mando Diao/Ochrasy
MGMT/Time To Pretend
Norah Jones/Sunrise
Jack Johnson/If I Had Eyes
Jamie Cullum/But For Now
Sexion D'Assaut/Paris Va Bien
Beatles/Strawberry Fields Forever
Beatsteaks/Milk&Honey
Elton John/Your Song
Yann Tiersen/La Noyée
Bastian Baker/Song About A Priest
Paolo Nutini/No Other Way
Bloc Party/Where Is Home
Quincy Jones/Soul Bossa Nova
Robbie Williams/Love Supreme
Juli/Immer Wenn Es Dunkel Wird
James Blunt/Same Mistake
Naked And Famous/No Way
Nelly Furtado/Well,Well
My Chemical Romance/Famous Last Words













Freitag, 11. Mai 2012

Lilien im Sommerwind..

..Oder auch: Wie trügerisch die Namen von Büchern doch sein können. Ich habe dieses Buch aus dem Regal genommen, dachte 'Klingt wie ein schnulziger Roman, genau das Richtige.' und begann zu lesen. Nach den ersten 20 Seiten war ich entsetzt. Nach den nächsten 100 so gefesselt an die Geschichte, dass ich nicht mehr aufhören konnte. Am Ende des Buches habe ich geweint. Es war 1.00 nachts, Donnerstag beziehungsweise Freitagmorgen, ich fühlte mich schrecklich, war unglaublich verzweifelt und traurig. Mein Vater machte mir eine heiße Schokolade, wir haben Musik gehört und geredet. Danach ging es mir besser. Warum ich so verzweifelt war? Dieses Buch ist grausam. Die achtjährige Hope, die beste Freundin der Hauptperson Tory Bodeen, wird vergewaltigt und erwürgt. Genau ein Jahr später passiert das Gleiche, das Opfer sah Hope sehr ähnlich. So geht es Jahr für Jahr weiter. Tory wird erwachsen, haut von zu Hause ab, weil ihr Vater ihr gegenüber körperliche Gewalt anwendet. Falls ihr noch mehr Details wollt, lest den Wiki-Artikel, das Buch wurde von Nora Roberts geschrieben. Das Grausamste daran ist nicht nur, dass die Vergewaltigungsszenen sehr detailliert beschrieben werden, sondern vor allem, dass es solch kranke Menschen tatsächlich gibt. Ich frage mich, wie viel muss im Leben dieser Menschen falsch gelaufen sein?

Sonntag, 6. Mai 2012

Wetter.

Sie dachte, es wäre Sommer, als sie das Haus verließ. Die Sonne schien, ihr Haar glänzte in der Sonne, die Luft roch nach frischgemähtem Gras, sie spürte, wie die Wärme durch jede Zelle ihres Körpers strömte. Sie dachte, das wäre Glück. Alles würde wieder gut werden, denn es war Sommer. Bis sie die dicken Wolken am Himmel entdeckte, die begannen, die Sonne zu verdecken. Bis sie feststellte, dass sie in ihrem Bett lag, kein Sonnenstrahl ins Zimmer schien und draußen der Schneesturm wütete. Es war Winter.

Donnerstag, 3. Mai 2012

I went to Paris, Biatch.

Man nennt sie 'Die Stadt der Liebe' und da ist durchaus was dran. Paris ist magisch. Wenn du einmal dort warst, bist du verliebt. In das Essen, in die Franzosen, in den Eiffelturm, die Seine, die Boutiquen, die Cafés, den Lifestyle, ja sogar in den Lärm und den Dreck. Paris hat noch etwas Altes, Romantisches an sich. Das, was sonst überall verloren geht durch iPhones, Facebook, Hektik, noch mehr neue Technologie. Hier fährt man zum Supermarché, parkt sein Auto schräg in den Weg und raucht erst mal eine. Niemanden kümmert das. Die Franzosen beherrschen das Küsschen verteilen, essen, und, natürlich, das protestieren perfekt. Auf den Sraßen herrscht Chaos pur, zu jeder Tages- und Nachtzeit, es ist nie dunkel oder still. Besonders beeindruckend finde ich den Kleidungsstil und wie locker mit allem umgegangen wird. Eine echte Pariserin trägt, was sie will, egal was für eine Figur sie hat, sie steht dazu und es sagt auch keiner was. Da ist es egal, ob du im bodenlangen goldenen Kleid durch die Straße läufst, keiner schaut dich blöd an. Ob beim Shopping in Saint Michel, flanieren auf den Champs Elysées, beim Rendez-Vous in einem der unzähligen Cafés oder beim Weintrinken an der Seine: Die Franzosen machen einfach alles mit Stil.